Bitcoins kaufen und verkaufen
Sie möchten Bitcoin (BTC) oder andere Kryptowährungen handeln? Dann sind Sie hier richtig! Bereits seit 2012 entwickelt sich der Bitcoin Kurs rasant nach oben. Viele, die damals für wenige hundert Euro Bitcoins gehandelt haben, sind mittlerweile Millionär.

Bitcoin CFD handeln

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Um neben den Chancen auch die besonderen Risiken dieser Anlageklasse kennenzulernen und das Bitcoin kaufen und verkaufen unter realen Bedingungen üben zu können, sollten Sie sich für einen Broker entscheiden, der ein kostenlosen Demo-Konto anbietet. Damit können Sie mit Spielgeld den Handel von Bitcoin üben, bis Sie genug Erfahrungen gesammelt haben, um mit echtem Geld Bitcoin kaufen und verkaufen zu können.

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Bitcoin – häufige Fragen (FAQs)

Im Folgenden haben wir die häufigsten Fragen und Verständnisprobleme rund um das Thema Bitcoin für Sie zusammengestellt.

Inhaltsverzeichnis

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Was ist Bitcoin?

Eine Kryptowährung wie Bitcoin ist die digitale Variante des Bargelds. Zahlungen laufen digital, direkt und unkompliziert ab. Wenn Sie im Designerladen Ihren Einkauf bar bezahlen, ist das Geschäft abgeschlossen. Bezahlen Sie im Internet oder im Laden mit Bitcoins, wird das Geld ebenfalls direkt und sicher zum Zahlungsempfänger übertragen. In beiden Fällen braucht es weder eine Bank, noch Paypal, Kredit- oder Girocard. Diese Idee ist einzigartig und revolutionär!

Die bekannteste und nach wie vor wichtigste Kryptowährung ist Bitcoin (BTC). Sowohl hinsichtlich der Marktkapitalisierung als auch mit Blick auf die Wertentwicklung hat Bitcoin der Konkurrenz den Rang abgelaufen. Wurde im Jahr 2016 eine Steigerung des Bitcoin-Kurses von über 126 Prozent erreicht, lag der Höchststand bei knapp 20.000 US-Dollar. Wer den Kurs der Kryptowährung genau beobachtet, kann durch den Handel mit Bitcoins ein beträchtliches Vermögen erzielen. Der eine oder andere Anleger wurde in den vergangenen Jahren durch Bitcoins bereits zum Millionär.

Wie Kryptowährungen entstanden sind

Mathematiker, Kryptografen und Computer-Experten beschäftigen sich schon seit den Neunzigern mit der Entwicklung von Konzepten für digitales Geld. Möglich wurde Bitcoin, weil Schlüsseltechnologien der Vorläufer digitaler Währungen als Basis genutzt und erstmals mit einer sogenannten Blockchain kombiniert wurden. Blockchains sind öffentliche Datenbanken, die sich nachträglich nicht mehr verändern lassen.

Satashi Nakamoto veröffentliche 2008 ein Bitcoin-Whitepaper (Regelwerk für Bitcoins als PDF-Datei), in das Teile nachfolgend aufgeführter Ideen eingeflossen sind:

1990: Die von David Chaum entwickelte „Digicash“ verwendete öffentliche wie auch private Schlüssel, die heute wesentlicher Bestandteil des Bitcoin sind.
1997 entwickelte Adam Back auf Basis einer gemeinschaftlichen Arbeit von Cynthia Dwork (Informatikerin) und Moni Naor (Kryptograf) ist „Hashcash“ als „Proof of Work-Mining Funktion“ in die neue Kryptowährung Bitcoin eingeflossen.
1998 folgte „B-Money“ von Wei Dai. Kernpunkt seines Konzeptes war das dezentrale Netzwerk. Kurz darauf erschienen die Veröffentlichungen zweier Schriften von Nick Szabo, „BitGold“ und „SmartContracts“. „BitGold“ ist ein Geldsystem, das ohne Zentralbanken auskommt.

Die raffinierte Kombination aus obengenannten Teilen in Ergänzung mit einer Blockchain bildet die erfolgreiche Kryptowährung Bitcoin.

Welches Problem Satoshi Nakamoto mit Bitcoin löste

Ist-Stand im Zahlungsverkehr war, das für Zahlungen via Internet immer ein Vermittler nötig war, um einen Zahlungsvorgang durchführen und abschließen zu können. Das waren Banken, Kreditkartenunternehmen oder Paypal. Sie hatten die Aufgabe, zwischen zwei oder mehreren Unbekannten Vertrauen herzustellen. Das brachte jedoch gewisse Nachteile. Zum einen entstanden durch die Entlohnung der Vermittler Kosten, zum anderen wurden dadurch Barrieren aufgebaut, weil Banken die Macht hatten zu entscheiden, wer ein Konto besitzen darf und wer nicht. Und genau hier setzte Satoshi Nakamoto an und löste das Problem mit der Kryptowährung Bitcoin! Und wie genau?

Banken sind zur Nutzung von Bitcoin nicht mehr notwendig. Jede Person weltweit, die ein internetfähiges Smartphone besitzt, kann auf Bitcoins zugreifen. Niemand sonst entscheidet das, nur jede einzelne Person für sich selbst.

Eine Open-Source-Software wie die Bitcoin-Technologie gehört niemandem, also auch keinem Unternehmen, das hinter dieser Kryptowährung steht. Jede Person kann aus freien Stücken heraus entscheiden, die Bitcoin-Software herunterzuladen und zu installieren. Der Code kann eingesehen, Verbesserungen können vorgeschlagen werden. Hierarchien gibt es nicht. Änderungen am Regelwerk müssen im Sinne alle Beteiligten beschlossen und durchgeführt werden. Kryptografie, ein weltweit verfügbares Computer-Netzwerk, eine Blockchain (unveränderliche Datenbank aller Transaktionen) sowie das sogenannte Mining, ein Anreizsystem für alle Beteiligten, sorgen für das notwendige Vertrauen, das bisher über Vermittler hergestellt werden musste.

Beeindruckend ist die Sicherheit, die die Bitcoin-Blockchain bietet. Seit ihrer Existenz (2009) ist sie noch kein einziges Mal Opfer eines erfolgreichen Hackerangriffs worden. Alle Transaktionen ab dem Jahr 2009 sind auf der Blockchain gespeichert, also jede Überweisung, die seitdem in der Kryptowährung Bitcoin durchgeführt wurde. Auf weltweit 12.000 Rechnern werden alle Überweisungen in Bitcoin dezentral gespeichert und verwaltet.

Im Vergleich zu unserem Geld handelt es sich nun um ein völlig neues Zahlungssystem. Allerdings braucht es wohl noch Zeit, bis ein Großteil der Menschen dieser sicheren Methode, Werte und Vermögen zu verankern, ihr uneingeschränktes Vertrauen schenkt.

Wie hoch ist die Nachfrage nach Bitcoins?

Das Interesse an Bitcoins ist nach wie vor hoch, nicht nur vonseiten der Anleger. Dazu tragen sicherlich auch die Prognosen einiger Analysten bei, die von einem Preisanstieg des Bitcoin auf 500.000 Dollar überzeugt sind. Ebenso zeigen immer mehr institutionelle Berater und professionelle Vermögensverwalter großes Interesse daran, Blockchain und Kryptowährung(en) als Vermögensanlage zu empfehlen. Diese Entwicklung hat das „Blockchain and Crypoasset Pre-Event“ im März 2019 verdeutlicht. Und selbst bei den Geldinstituten wächst die Akzeptanz kontinuierlich. Mit einer eigenen Kryptowährung startete unter anderem die IS-Investmentbank JP Morgan. Und im Schweizer Onlinehandel ist der Kauf von Kryptowährungen für Kunden mittlerweile selbstverständlich.

Die Zeiten sind vorbei, in denen Computerfreaks anonyme Einkäufe im Internet mit namenlosen Online-Coins abwickelten. Spekulanten und Privatanleger lieben den Bitcoin-Handel, Tendenz steigend. Doch es gibt auch kritische Stimmen, die diese digitalen Währeungen als risikobehaftetes Investment einstufen und der wichtigsten Kryptowährung Bitcoin attestieren, nicht mehr als „heiße Luft“ zu sein. Im Endeffekt regelt die freie Marktwirtschaft den Preis des Bitcoins bekanntlich über Angebot und Nachfrage. Und da zeigt der Pfeil für anonymes Geld wie Bitcoin, Litecoin, Ehtereum & Co. weiterhin steil nach oben.

Wie entstehen Bitcoins?

Die Verknüpfung eines Blocks mit dem nächsten wird Mining genannt. Hierbei werden einzelne Transaktionen zu Daten-Blöcken verknüpft; also etwa eine Überweisung von A nach B und eine nächste von C nach D). Nach dem Lösen einer schwierigen Rechenaufgabe wird der Block an die bereits existierende und aus mehreren anderen Blöcken bestehende Chain angehängt. Doch bitte Verwechseln Sie das nicht mit dem Schürfen nach Gold. Bitcoins werden erst produziert, wenn von einem Computer (Miner), auf dem die Software installiert ist, die Aufgabe gelöst wurde und der Block erfolgreich an die Blockchain angehängt wurde. Die Belohnung erfolgt mittels Prämie in Höhe von 12,5 Bitcoins. Sie dient als Anreiz für die Miner, Betrugsversuche zu unterlassen und die Blockchain zum eigenen Vorteil zu verändern.

Die Belohnung für die Miner wird alle vier Jahre um 50 % gesenkt, sodass es maximal 21 Millionen Bitcoins geben werden. 17 Millionen Bitcoins sind bisher ausgeschüttet worden. Spätestens im Jahr 2140 wird das Schürfen aller Bitcoins vollzogen sein. Dann werden die Miner für ihre erfolgreiche Arbeit mit Transaktionsgebühren bezahlt.

Wie bereits erwähnt, wird die Bitcoin-Blockchain unverändert auf weltweit etwa 12.000 Rechnern gleichzeitig gespeichert. Niemand ist in deren Besitz. Jeder kann sie downloaden und auf dem persönlichen PC speichern. Auf diese Art trägt jeder Einzelne zur Stärkung des Bitcoin-Netzwerkes bei. Alle seit 2009 durchgeführten Transaktionen sind in dieser Blockchain enthalten. Das bedeutet, auch Ihre gekauften Bitcoins sind über Ihre Bitcoin-Adresse (vergleichbar mit dem Bankkonto) auf der Blockchain hinterlegt. Über den privaten Schlüssel (ähnlichen einem Passwort) haben Sie Zugang zu Ihrem digitalen Geld.

Wer ist Satoshi Nakamoto?

Da es sich bei dem Namen „Satoshi Nakamoto“ um ein Pseudonym handelt, wird vielleicht niemals geklärt werden können, wer sich tatsächlich dahinter verbirgt. Möglich ist eine Einzelperson, es könnte aber auch eine Personengruppe sein, die sich aus Wissenschaftlern, Programmierern und Kryptografen zusammensetzt. Bekannt ist, dass am 18. August 2008 von einer namentlich nicht bekannten Person die Domain mit dem Namen bitcoin.org registriert worden ist. Dabei erhielt sie Unterstützung einer panamaischen Firma, die die Anonymität dieser Person bisher schützt. Ende Oktober 2008 erschien der Name Satoshi Nakamoto auf der „Crypptograph Mailing List“. Dieser gab über eine Nachricht die Erklärung ab, an einem elektronischen Bargeld System gearbeitet zu haben. Unter dem Link https://bitcoin.org/bitcoin.pdf verwies er auf (s)ein Bitcoin Whitepaper.

Auch der amerikanische Computer-Spezialist und Kryptograf Hal Finney beschäftigte sich zu dieser Zeit schon sehr lange mit einem Konzept für digitales Geld. Doch keine seiner Lösungen hatte die notwendige Reife zur breitenwirksamen Bereitstellung. Die Nachricht Nakamotos ermutigte Finney zum Austausch mit ihm. Nakamoto schürfte den ersten Bitcoin Block, um fünf Tage später, am 8. Januar 2009, die erste Version der Bitcoin Software zu veröffentlichen. Hal Finney war die erste Person mit installierter Bitcoin Software und Empfänger einer Transaktion von Satoshi Nakamoto. An den aufkommenden Diskussionen zum völlig neuen System beteiligte sich Nakamoto bis Mai 2012 sehr intensiv. Er beschrieb seine Motive, die zu der Entwicklung des Systems geführt haben, beantwortete Fragen anderer Entwickler und erklärte immer wieder neue Funktionen seiner Software.

Auf einen im März 2014 in den Medien veröffentlichten Bericht über die scheinbar erfolgte Identifizierung des „Bitcoin-Erfinders“ meldet sich Satoshi Nakamoto letztmalig mit einer Nachricht. Die Zeitschrift Newsweek hatte in San Francisco einen Dorian Satoshi Nakamoto, Amerikaner mit japanischen Wurzeln, ausfindig gemacht. In dem Bericht wurde davon ausgegangen, dass er das „Hirn“ hinter neuen Währungssystem sei. Der echte Satoshi Nakamoto meldete sich in einem Diskussionsforum mit dem Statement „I am not Dorian Nakamoto.“ zum letzten Mal.

Wie Bitcoins handeln und verhandeln?

Von allen Kryptowährungen ist Bitcoin die bekannteste und auch die wichtigste. Immer mehr Anleger begeistern sich für diese digitale Währung, die nicht nur gute technische Möglichkeiten bietet, sondern vor allem durch ihren großen Erfolg zu überzeugen weiß.

Für den Bitcoin-Kauf gibt es mehrere Optionen. Wer diese erfolgreiche Kryptowährung kaufen und gleichzeitig Teilhaber an deren (bisher sehr) lukrativer Wertentwicklung sein möchte, kann zum einen „echte Bitcoins“ kaufen oder am Bitcoin-Kurs über ein Finanzprodukt partizipieren.

Variante 1: Bitcoins handeln – schnell mit Bitcoin-CFDs

Der Handel mit Bitcoins ist besonders einfach, wenn die Wertentwicklung und die Teilhabe des Bitcoin-Anlegers daran im Vordergrund stehen. Das gelingt mittels CFD-Broker ganz unkompliziert. Eine schnelle Kontoeröffnung und die Einzahlung via Überweisung, PayPal oder Kreditkarte ermöglichen einen leichten Start in den Handel. Der Bitcoin-CFD lässt sich gut mit einem Wertpapier vergleichen, das den Bitcoin-Kurs reflektiert. So ist eine direkte Partizipation an der Kursentwicklung des Bitcoin möglich, ohne im physischen Besitz der digitalen Währung zu sein.

Der entscheidende Vorteil des CFDs ist bei einem Verkauf die sofortige Rücküberweisung des Geldes. Das ist außergewöhnlich, da sich bei vielen unterschiedlichen Börsen die Kapitalauszahlung aufgrund tägliche Auszahlungslimits über mehrere Tage hinziehen kann. Das wirkt sich insbesondere dann negativ aus, wenn ein Anleger schnell wieder flüssig sein muss. Zudem ist die Teilhabe am Bitcoin-Kurs via CFD besonders einfach.

Was ist ein Bitcoin-CFD?

Das Bitcoin-CFD ist ein „Differenzkontrakt“. Hierbei wird das Geld auf die Kursentwicklung der Währung (oder andere Produkten) gesetzt. Sie kaufen also keine Bitcoins im klassischen Sinne, sondern versuchen eine korrekte Vorhersage dafür zu treffen, wohin sich der Kurs des Bitcoin entwickelt. Das Geld kann von Ihnen sowohl auf eine positive, als auch auf eine negative Entwicklung gesetzt werden. Geht der Kurs in die von Ihnen prognostizierte Richtung, fällt die zuvor festgelegte Rendite umso höher aus, je mehr Punkte der Kurs einfährt. Im umgekehrten Fall verlieren Sie Geld, wenn sich der Kurs der Währung Bitcoin in die andere (nicht vorhergesagte) Richtung entwickelt. Berechnungsgrundlage für Gewinn oder Verlust ist immer die Differenz von Verkaufs- und Kaufkurs der Bitcoin CFDs. Erzielen Sie durch das Trading mit Optionen eine Rendite, können Sie den Betrag entweder für zukünftiges Trading weiterverwenden oder eine direkte Auszahlung beauftragen. Im Fall eines fortgesetzten Tradings gehen Sie allerdings das Risiko ein, die erzielte Rendite nach falscher Einschätzung wieder einzubüßen.

Übrigens können Sie nicht nur Bitcoins als CFDs handeln; Forex, Rohstoffe, Indizes und Aktien stehen hierfür ebenfalls zur Verfügung. Unterschiedliche Optionen werden allerdings auf unterschiedlichen Markets offeriert. Damit Sie möglichst häufig CFDs für Bitcoin einsetzen können, ist die Kontoeröffnung bei einem Anbieter empfehlenswert, der möglichst auf alle Markets (oder zumindest die wichtigsten) Zugriff hat.

Variante 2: Das Bitcoin Zertifikat

Der Kauf von Bitcoin Zertifikaten ist eine andere äußerst komfortable Möglichkeit der Teilhabe am Bitcoin Kurs. Auch in diesem Fall werden Sie von Kursanstiegen profitieren können, ohne im Besitz der Kryptowährung zu sein. Bisher ist die Auswahl am Markt eher gering; die Schweizer Bank Vontobel hält allerdings ein attraktives Angebot für interessierte Anleger bereit.

Eine denkbar einfache Investition in die Kursentwicklung der wichtigsten digitalen Währung ist das auf Bitcoin ausgestellte „Open End Partizipationszertifikat – ISIN DE000VL3TBC7/WKN VL3TBC“. Bei der Nachbildung der Performance dieser wichtigen Digitalwährung handelt sich keinesfalls um den „echten“ Bitcoin, sondern um ein Derivat, das die Nachbildung der Performance dieser Währung widerspiegelt. Interessant an diesem Zertifikat ist auch die Tatsache, dass eine Partizipation von fast 1:1 (Kursgewinne und -verluste) des Bitcoin gegenüber dem US-Dollar möglich macht. Und das sogar, ohne zuvor einen Rückzahlungstag zu fixieren.

Die Laufzeit des Bitcoin-Zertifikats beträgt maximal zwei Jahre. Im Juli (Jahr?) gehörte es an der Schweizer Börse SIS Swiss Exchange zu den strukturierten Produkten, die am häufigsten gehandelt wurden. Es startete mit einem recht kleinen Emissionsvolumen, das mittlerweile auf 40 Mio. Schweizer Franken aufgestockt wurde.

Eine nicht minder interessante Option für den Kauf von Bitcoins sind Zertifikate. Einzige Voraussetzung hierfür ist die Eröffnung eines Wertpapierdepots. Der Bitcoin hat übrigens noch einen „kleinen Bruder“, den Bitcoin Cash, in den sich eine Investition über ein Zertifikat ebenfalls lohnen kann.

Über ein Zertifikat können Sie auch in den kleinen Bitcoin-Bruder Bitcoin Cash investieren. Der Kauf eines Open End Partizipationszertifikat auf Bitcoin Cash (ISIN DE000VL99BC4/WKN VL99BC), ebenfalls von der Schweizer Bank, garantiert eine 1:1-Teilnahme an der Wertentwicklung des Kurses des Bitcoin-Cash.

Variante 3: Echte Bitcoins handeln

Haben Sie neben der Werteentwicklung den Wunsch, beim Handel mit Bitcoins anonym zu agieren, müssen Sie sich auf den Kauf von „realen“ Bitcoins (digitales Geld oder Daten) einlassen. Der Kauf der Digitalwährung erfolgt über den Bitcoin-Markplatz oder die Bitcoin-Börse. Um überhaupt Käufe tätigen zu können, müssen Sie in Besitz einer elektronischen Brieftasche, also eines sogenannten Wallets sein. Das hat eine ähnliche Funktion wie Ihr persönliches Girokonto. Damit können sowohl Überweisungen ausgeführt wie auch Bitcoins empfangen und versendet werden.

Die Bitcoin-Überweisung ist einer Banküberweisung ähnlich. Allerdings erfolgt der Geldtransfer dann nicht von Kontonummer zu Kontonummer, sondern wird zwischen Empfangsadressen vollzogen, ähnlich wie bei PayPal. Durch diese Methode des digitalen Geldtransfers fallen auch geringere Gebühren an, da keine Zwischeninstanz (wie etwa eine Bank) erforderlich ist, sondern die Digitalwährung zwischen den Personen direkt versendet wird.

Erfolgt der Kauf der digitalen Währung auf unterschiedlichen Portalen, lassen sich diese in einem einzigen (Bitcoin-) Wallet zusammenfassen. Wer tagtäglich aktiv ist, sollte das Bitcoin Wallet auf dem Smartphone installieren. Selbstverständlich können Zahlungen auch auf Tablet oder Laptop/PC online vorgenommen werden. Wichtig ist, das Bitcoin-Wallet nach der Installation mit einem starken und sicheren Passwort (Passphrase) zu schützen, das dann vor jeder Transaktion an- bzw. eingegeben werden muss.

Bitcoins auf einem Bitcoin-Marktplatz handeln

Echte Bitcoins werden auf sogenannten Bitcoin-Marktplätzen gekauft. Bitcoin.de, ein Unternehmen der Bitcoin Group SE, ist der Bekannteste. Der Handel findet unter den Nutzern direkt statt. Somit wird die Preisbildung durch Angebot und Nachfrage geregelt. Doch wie funktionieren Kauf und Verkauf?

Die Angebote angemeldeter Nutzer werden beispielsweise auf dem Marktplatz bitcoin.de zum Kauf oder Verkauf von Bitcoins in einer anderen Währung eingestellt. So ist für jeden potenziellen Käufer ersichtlich, wie viele Bitcoins zu welchem Preis von den Verkäufern angeboten werden. Ein Geschäft ist abgeschlossen, wenn von einem interessierten Käufer das Angebot eines anderen Nutzers akzeptiert worden ist. Die Überweisung des Kaufpreises für die Bitcoins erfolgt auf das Bankkonto des Verkäufers. Dem Verkäufer werden die erworbenen Bitcoins als Digitalwährung auf seinem Wallet gutgeschrieben. Abhängig vom jeweiligen Marktplatz können von den Betreibern Gebühren für Ein- und Auszahlung sowie den Tausch des Geldes erhoben werden. Die anfallenden Gebühren teilen sich Verkäufer und Käufer jeweils zu 50 Prozent.

Für den Handel über bitcoin.de empfiehlt sich ein Konto der Fidor-Bank. Sie ist auf den Krypto-Handel spezialisiert. Zu beachten ist dabei allerdings, dass die Kontoeröffnung inklusive Video-Ident-Verfahren mehrere Tage dauern kann; und das kann einen Kursunterschied von mehreren Tausend Dollar bedeuten. Ein Expresshandel ist auf bitcoin.de übrigens ebenfalls möglich.

Im Unterschied zum automatischen Bitcoin-Handel an Krypto-Börsen erfolgt die Abwicklung der Trades auf Marktplätzen immer manuell. Das heißt, dass Sie als Anleger selbst nach einem passenden Angebot auf die Suche gehen müssen.

Bitcoins über eine Bitcoin-Börse handeln

Bitcoin-Börsen ermöglichen ebenfalls den Kauf „echter“ Bitcoins. Die bekanntesten Börsen dieser Art sind:

Bitfinex
Bitstamp
CEX.IO
Kraken
Paymium

Kontoeröffnung und Verifizierung können auch in diesem Fall ein paar Tage dauern.

Bitte gehen Sie nicht davon aus, dass der Kurs des Bitcoins auf allen Handelsplattformen gleich ist. Da kann es erhebliche Abweichungen geben. Die Abwicklung des Handels ist tatsächlich sehr unkompliziert. Wenn ein Anleger Bitcoins kaufen möchte, muss er lediglich angeben, wie viele Coins er zu welchem Kurs kaufen möchte. Für Euro und US-Dollar ist jederzeit ein Tausch in Bitcoins auf den Börsenplattformen möglich. Wird von der Bitcoin-Börse ein den Vorgaben entsprechendes Angebot gefunden, wird der Kauf im Kundenauftrag vollzogen. Die Bitcoins werden dem Kundenkonto im Anschluss gutgeschrieben. Auf CEX.IO ist die Abwicklung noch leichter, da auch Kreditkarten (Mastercard, VISA) als Zahlungsmethode akzeptiert werden.

Der Verkauf von Bitcoins erfolgt auf den Bitcoin-Börsen im Übrigen nach dem gleichen Prinzip wie der Kauf: Stellen Sie ein Verkaufsangebot auf einer Bitcoin-Börse ein. Werden die Coins von einem Interessenten gekauft, erhalten Sie im Anschluss eine entsprechende Gutschrift auf Ihr Bankkonto. All das geht innerhalb weniger Minuten vonstatten.

Was genau ist eine Krypto Börse?

Kryptobörsen sind Handelsplattformen für Kryptowährungen, auf denen Verkäufer und Käufer digitaler Währungen miteinander in Verbindung treten und handeln. Sie lassen sich grundsätzlich mit Aktienbörsen vergleichen, allerdings unterscheidet sie, dass Kryptobörsen keine physischen Orte sind wie die Frankfurter Börse.

Anfangs wurden Kryptowährungen über Foren und andere Netzwerke getauscht. Dort fand der Handel direkt zwischen den Personen statt. Heute werden allerdings von den meisten Händlern Krypto-Börsen bevorzugt, weil sie diese Vorteile bieten:

erhöhte Sicherheit,
automatisierte Vorgänge, wodurch sich
Tauschpartner schneller finden

Das Handelsvolumen auf diesen Handelsplattformen ist jeden Tag enorm. Deshalb werden die Daten dafür zur Kursberechnung einer Kryptowährung genutzt.

Variante 4: Bitcoin-Mining

Diese Variante ist aufgrund mehrerer Faktoren dem Durchschnittsnutzer nicht zu empfehlen. Deshalb gehen wir an dieser Stelle auch nur kurz auf diese Methode ein.

Der ursprüngliche Gedanke des Bitcoin-Minings war es, auch Privatpersonen mit geringen IT-Kenntnissen die Möglichkeit zu geben, Kryptowährungen käuflich zu erwerben. Technische Voraussetzung sind leistungsfähige Rechner sowie die Bitcoin-Software, um Transaktionsblöcke schürfen zu können. Da die erforderlichen Rechenleistungen auf absolut höchstem Niveau stattfinden und infolgedessen auch die Stromkosten sehr hoch sind, lohnt sich das Mining nur im großen Stil bei gleichzeitig geringen Stromkosten. Deshalb ist das auf dem eigenen Privat-Rechner heutzutage nicht mehr möglich. Es existieren jedoch Mining-Pools, die Anteile der eigenen Infrastruktur an Privatpersonen veräußern. Die aus dem Mining erzielten Gewinne werden dann anteilig ausgezahlt.

Wichtige Hinweise für den Handel mit Kryptowährungen

Als gesetzliches Zahlungsmittel wird der Bitcoin aktuell nur in Japan anerkannt. In einem Großteil der Länder auf der Welt ist die Nutzung dieser Währung(en) aktuell zwar legal, trotzdem müssen alle Anleger jederzeit einen Totalverlust ihres Investments einkalkulieren. Staatliche Verbote von Kryptowährungen können jederzeit gesetzlich festgelegt werden. Die staatliche Unterbindung einer technischen Nutzung wird allerdings nahezu unmöglich sein. Ein Verbot kann jedoch zum Wertverlust führen und den Tausch von Coins in Euro massiv erschweren. Angebot und Nachfrage bestimmen jedoch den Kurs. Insofern ist es immer möglich (und auch schon mehrfach eingetreten), dass der Kurs rapide fällt und eine zeitnahe Auszahlung in Euro verhindert.

Wichtige Regeln für den Handel mit Bitcoins

Investieren Sie nur so viel Geld, um bei einem etwaigen Verlust nicht in eine finanzielle Krise zu geraten. Investments in Kryptowährungen sind nicht über den Einlagensicherungsfonds geschützt. Somit muss immer mit einem Totalverlust gerechnet werden.

Sie allein sind für die sichere Verwahrung Ihres Kapitals verantwortlich. Im Falle eines Diebstahls oder Verlustes ist Ihr Geld für immer verloren!

Vor dem Absenden einer Zahlung sollten Sie die Bitcoin-Adresse genau prüfen. Getätigte Transaktionen lassen sich weder verändern noch rückgängig machen.

Lassen Sie sich nicht von windigen Ad-hoc-Aktionen verleiten. Ein „Schnell-reich-werden“-Angebot, bei dem Ihnen jemand verspricht, für Sie Coins zu kaufen und zu verwalten, sollte Sie nicht neugierig, sondern vielmehr stutzig machen. Auf den Marktplätzen tummeln sich leider viele Menschen mit bösen Absichten, die Pyramidenspiele und MLM-Angebote platzieren.

Merke: Nur wenn Sie Coins mit Ihrem privaten Schlüssel (Private Key) eigenhändig verwalten, besitzen Sie sie auch!

Aktuell gibt es zirka 1.500 Kryptowährungen. Sie alle sind Abwandlungen des Regelwerks für den Bitcoin, allerdings mit anderen Verwendungszwecken und Zielen. Deshalb ist es wichtig, sich VOR einer Investition über Absicht und Ziel sowie Team und Technik genauestens zu informieren, die sich hinter einer Währung verbirgt.

Die Entstehung anderer Währungen kann möglicherweise den Bitcoin-Kurs beeinflussen oder gar eine andere Währung zur führenden Digitalwährung werden lassen. Allerdings liegen aktuell die stärkste Verbreitung und Akzeptanz beim Bitcoin (BTC).

Welche Grundausstattung zur sicheren Aufbewahrung Ihrer Bitcoins benötigen Sie?

Für den Kauf und die Aufbewahrung von Bitcoins benötigen Sie:

ein Wallet, Ihre digitale Geldbörse bzw. Ihren Schlüsselbund,
eine Bitcoin-Adresse (wie die Kontonummer bei der Bank),
einen privater Schlüssel / Seed, das Passwort für Ihr Konto.

Nicht vergessen: Nur bei der Selbstverwahrung des Seed (privater Schlüssel) Ihrer Bitcoin-Adresse besitzen Sie die Coins und können über sie verfügen. Deshalb ist es wichtig, den Zugriff anderer Personen auf Ihren privaten Schlüssel auszuschließen. Dafür ist ein Wallet Voraussetzung, da sie Ihnen Ihren Private Key ausstellt. Wenn Sie Coins ohne Wallet kaufen, sind Sie nicht in deren Besitz!

In den meisten Fällen erhalten Sie dort, wo Sie Ihre Bitcoins kaufen, auch das Wallet. Allerdings werden Seed und Private Key von der Onlinebörse verwaltet. Der Vergleich mit einem Banktresor ist insofern treffend, da Ihr Passwort die Tür des Safes öffnet. Doch leider sind Sie von der Bank abhängig, weil es keinesfalls sicher ist, dass Sie von der Bank das Geld auch tatsächlich bekommen.

Kein Wunder also, dass diese Börsen aufgrund der hohen Bestände, die die Banken für Ihre Kunden verwalten, ein interessantes Ziel für Hacker sind. Niemand kann sagen, ob die Gründer solcher Plattformen nicht einfach mit dem Geld der Anleger untertauchen. Der Schließung von BitConnect ist ein derartiges Procedere vorausgegangen.

Liegt die Verantwortung für die Verwaltung Ihres Seed nur in Ihren Händen, sind auch nur Sie die einzige Person mit direktem Zugang zum Safe. Deshalb unser dringlicher Rat: Transferieren Sie Ihre an einer Onlinebörse erworbenen Bitcoins sofort in Ihr persönliches Wallet!

Was ist eine Bitcoin-Adresse?

Für den Empfang von Bitcoins wird eine Bitcoin-Adresse benötigt. Sie ist vergleichbar mit der Kontonummer bei Ihrer Bank und wird als lange Reihe einer Buchstaben-Ziffern-Kombination dargestellt. Nachstehend ein typisches Beispiel:

612qMkeuBeXkTup164S5MGMWUhQ6hCP7EJ

Immer wieder 34 Stellen abzulesen und einzugeben ist zugegebenermaßen ziemlich umständlich. Deshalb erstellt Ihr Wallet für alle Adressen automatisch die dazugehörigen QR-Codes. Diese Adressen können übrigens öffentlich eingesehen werden. Suchen Sie beispielsweise bei Blockcypher nach diesen Adressen, sind alle dazugehörigen Ein- und Ausgänge sichtbar. Nachstehend ein Beispiellink:

https://live.blockcypher.com/btc/address/1BbKXjaFvZ3aaVCSmkvN3stv2tc5uB79W4/

Die Zuordnung einer Adresse zu einer bestimmten Person ist jedoch nicht möglich, da es sich bei Bitcoin-Adressen um pseudonyme Konten handelt, die nicht automatisch mit einer realen Identität verknüpft sind. Für die Bitcoin-Adresse wird weder Ihre IP-Adresse noch Ihr Name hinterlegt. Aber Achtung: Allerdings wird bei einer seriösen Bitcoin-Börse wie bei einer normalen Bank von Ihnen ein Melde- und Identitätsnachweis verlangt. Rein theoretisch betrachtet können staatliche Behörden oder Finanzämter demzufolge von einer Börse die Übermittlung die Daten Ihrer Identität und alle dazugehörigen Bitcoin-Adressen erzwingen.

WICHTIG: Unterlassen Sie es, Ihre Bitcoin-Adresse im Internet oder anderswo zu publizieren! Andernfalls erhält jedermann Einblick, wie viele Coins Sie besitzen. Es ist also höchste Vorsicht geboten. Nutzen Sie unbedingt mehrere Adressen und nicht nur eine einzige. Entscheiden Sie sich daher für ein Wallet, das die Einstellung mehrere Adressen erlaubt.

Die soeben beschriebenen Tatsachen zeigen, dass Besitz und Handel von Kryptowährungen nicht so geheim ist, wie es oftmals suggeriert wird. Alle Zahlungsvorgänge können mit entsprechendem Aufwand ausgewertet werden. Spezialisten wie die Firma Chainanalysis lassen sich derartige Dienstleistungen von ihren Auftraggebern (z. B. Banken) exklusiv entlohnen.

Demzufolge wird bei Bitcoin schon seit längerer Zeit an Verbesserungen zum Schutz der Privatsphäre von Anlegern gearbeitet. Die Kryptowährung Monero (seit 2014 am Markt) verfügt bereits über einen entsprechenden Schutz. Da die Adressen nicht öffentlich einsehbar sind, ist auch keine Blockchain-Analyse möglich.

Was ist ein Seed und privater Schlüssel?

Private Key und Seed bilden – ähnlich wie beim Onlinebanking Netkey bzw. Alias und die PIN – eine Einheit, die Ihnen weltweit den Zugriff auf Ihre Coins ermöglicht. Ein Seed setzt sich aus einer Aneinanderreihung von 12 – 24 englischen Begriffen zusammen. Dieser persönliche Seed (auch Mnemonic Phrase genannt) muss von Ihnen sicher verwahrt werden, da sonst jeder, der davon Kenntnis hat, auf Ihre Kryptowährung (Bitcoins, Etherum und andere Altcoins) zugreifen und darüber verfügen kann.

Ihre Bitcoin-Adressen inklusive aller dazugehörigen Daten sind im Internet zeitlebens gesichert und lassen sich nicht mehr verändern, weil Ihre Bitcoin-Blockchain auf allen Rechnern weltweit einheitlich gespeichert wird. Ihre Coins liegen ebenfalls auf der Blockchain und nicht in Ihrer digitalen Geldbörse (Wallet). Das ist vergleichbar mit Ihrer E-Mail-Adresse, auf die Sie ebenfalls von überall auf der Welt mit Ihren Zugangsdaten zugreifen, E-Mails abfragen und versenden können.

Auf Übertragbarkeit des Seeds achten

Die Erzeugung des Seeds erfolgt von Ihrem Wallet nur ein einziges Mal. Notieren Sie ihn und bewahren Sie ihn sicher auf. Nur Sie persönlich sollten ihn kennen. So schützen Sie Ihr Vermögen, da mit dem Seed von jedem Ort der Welt Zugriff auf Ihre Bitcoins möglich ist. Der Zugriff ist zudem vom gewählten Hersteller Ihres Wallets vollkommen unabhängig. Entscheiden Sie sich bei Auswahl aber unbedingt für ein HD-Wallet (hierarchical deterministic), weil nur dann eine Übertragung des Seeds (und folglich auch der Zugriff auf Ihre Coins) von einem zum anderen Wallet möglich ist. Sie müssen nur das neue Wallet installieren und den Seed aus dem alten Wallet importieren. Schon ist der uneingeschränkte Zugriff auf Ihre Bitcoins vollzogen.

Ausgereifte Wallets lösen im Zuge der Initialisierung den Seed automatisch aus. Während dieses Vorgangs bekommen Sie eine Anleitung und den Hinweis, das Passwort aufzuschreiben (auf Papier) und aufzubewahren. Geschieht das nicht von selbst, können Sie über die Funktion „Sicherung“ oder „Backup erzeugen“ die von dem Wallet geforderten Maßnahmen Schritt für Schritt durchführen.

Zugangsdaten nicht elektronisch speichern!

Achten Sie beim Notieren des Passwortes (Seeds) unbedingt auf die angezeigte Reihenfolge der Wörter! Achtung: Speichern Sie Ihren Seed nicht in einer Textdatei auf elektronischen Geräten (Laptop, Smartphone). Dort sind Daten dieser Art nicht sicher, weil sie leicht entdeckt und problemlos ausgelesen werden können. Im Kapitel „Coins sicher verwahren“ erfahren Sie mehr.

Nun wird noch ein weiteres Wallet benötigt, über die Sie Ihre Bitcoin-Adressen verwalten, aber auch Zahlungen und Überweisungen durchführen können.

Was ist ein Bitcoin Wallet?

Das Bitcoin Wallet ist vergleichbar mit einer Geldbörse, die in Form einer Smartphone-App, als Computerprogramm oder externes Speichermedium zur Verwaltung Ihres digitalen Geldes genutzt wird. Das Wallet erzeugt Ihre Bitcoin-Adresse(n) automatisch; sie beinhaltet selbst keine Kryptowährung, sondern lediglich Ihre Private Keys, um Ihnen die Verwaltung Ihrer Coins zu ermöglichen. Deshalb ist die Bezeichnung „Schlüsselbund“ für ein Wallet viel treffender als „digitale Geldbörse“.

Selbst wenn Sie Ihr Smartphone inklusive Wallet verlieren, befinden sich Ihre Coins unter Ihrem Private Key weiterhin auf der Blockchain. Nach einem Backup Ihres Wallet und der sicheren Verwahrung des Seed sind die Coins nach wie vor in Ihrem Besitz. Wenn Sie auf einem neuen Smartphone ein anderes Wallet installieren und den Seed eingeben, werden das Wallet und der Zugriff auf Ihre Coins wieder hergestellt. Allerdings sollten Sie die Coins nach der Wiederherstellung umgehend auf eine neue Adresse transferieren.

Wallets – die Unterschiede

Unterschiede in den Wallets gibt es hinsichtlich

ihrer Sicherheitsstufe,
des Anwendungsmediums und
der unterstützten Währungen

Ein Smartphone ist grundsätzlich sicherer als Laptop oder Computer. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um eine Android- oder iOS-Smartphone handelt, da sich es bei der Sicherheit der Betriebssysteme nur geringfügige Unterschiede gibt. Eine Hardware Wallet ist die beste Wahl in puncto Sicherheit; sie ist ein kleines Gerät, vergleichbar mit einem USB-Stick. Genauso sicher ist ein Paper Wallet, also ein Papierausdruck mit Bitcoin-Adresse und privatem Schlüssel. Geht es um größere Beträge, kann es sich lohnen, über den Kauf eines Wertbriefes nachzudenken. Immer empfehlenswert ist die Kombination aus einem kostenfreien Paper Wallet oder einer Hardware Wallet (ab etwa 50 Euro) für große Beträge und einer Smartphone Wallet für kleinere Umsätze.

Nachstehend erklären wir kurz die verschiedenen Wallets im Einzelnen:

Was ist ein Hardware Wallet?

Das kleine Gerät, ähnlich einem USB-Stick, schützt Ihre Coins selbst dann, wenn Smartphone oder PC geknackt wurden oder einen Virus eingefangen haben. Da der Private Key sicher in Ihrem Wallet verwahrt bleibt, ist via Hardware Wallet ein Zugriff auf Ihre Coins ohne Sicherheitsverlust garantiert.

Was ist ein Paper Wallet?

Bei einem Paper Wallet liegt Ihnen „nur“ die gedruckte Bitcoin-Adresse inklusive passendem privaten Schlüssel vor. Sie ist für größere Investitionen geeignet, die langfristig gehalten werden sollen und für die regelmäßige Ein- und Auszahlungen nicht im Fokus stehen. Das Paper Wallet gilt als besonders sicher, dass sie nirgendwo digital gespeichert wird und demzufolge auch nicht elektronisch ausspioniert werden kann. Eine gute Alternative zum Paper Wallet ist bei größeren Beträgen auch die Wertschrift. Bitcoin-Adresse und Private Key werden unter notarieller Beobachtung und mittels programmiertem Script von Coinfinity erzeugt. Im Anschluss daran wird der gewünschte Betrag transferiert.

Wer erhält die Euro, wenn Sie Bitcoins kaufen?

Vielleicht haben Sie sich auch schon gefragt, wer die gezahlten Euros für eine erworbene Kryptowährung erhält. Einen bestimmten Anteil bekommt Börse oder Händler für die Vermittlung des Kaufs. Den Großteil des Verkaufspreises in Euro erhalten die Miner (Hersteller), weil sie ja letztendlich auch die Kryptowährung verkaufen und im Gegenzug eine reale Währung erhalten (Euro, Dollar etc.).

Wie entsteht der Bitcoin-Kurs?

Aus dem Mittelwert mehrere Börsen wird der Preis für 1 Bitcoin und somit dessen Kurs ermittelt. Es gibt nicht den einen offiziellen Kurs; die Preise können somit an jeder Börse anders sein. Je mehr Transkationen durchgeführt werden, umso stabiler ist der Kurs. Nimmt die Nachfrage für Bitcoins zu (Kauf von Bitcoins) steigt auch dessen Kurs. Werden größere Mengen Bitcoins verkauft, ist das gleichbedeutend mit einer nachlassenden Nachfrage, der Kurs des Bitcoin sinkt.

Was ist ein Bitcoin Automat?

Bitcoin-Automaten gibt es in Deutschland aufgrund einer für einer Aufstellung solcher Automaten erforderlichen Banklizenz nicht. In unseren Nachbarländern Schweiz und Österreich gibt es hingegen schon mehrere hundert dieser Automaten unterschiedlicher Anbieter. Diese Automaten geben jedoch nicht nur Bitcoins, sondern auch andere Kryptowährungen aus. Bahntickets können mit Bitcoins in der Schweiz bereits an jedem Bitcoin-Automaten der Schweizer Bahn gekauft werden. Zudem ist es möglich, an diesen Automaten digitale Währungen mit Bargeld zu kaufen. Hierfür ist allerdings eine Höchstgrenze festgelegt, die etwa zwischen 250 und 500 Euro liegt. Die Angabe der persönlichen Identitätsdaten ist für den Kauf mit Bargeld nicht erforderlich. Weiterhin gibt es auch Automaten, die Ihnen Kryptowährungen des eigenen Guthabens in Euro oder der jeweiligen Landeswährung auszahlen. Dieser Vorgang ist ähnlich einer Abhebung von Bargeld in Euro vom Bankautomaten.

Der Transfer ist denkbar einfach. Notwendig ist lediglich ein installiertes Wallet auf Ihrem Smartphone. Wenn Sie den QR-Code Ihrer Bitcoin-Adresse vor die Kamera des Automaten halten, wird der Geldtransfer veranlasst.

An Kiosken, Tankstellen und in allen Postfilialen Österreichs können Sie sogenannte Bitcoin-Bons kaufen. Diese finden Sie bei den Aufstellern, an den auch Ladekarten für Amazon oder neues Guthaben für Smartphones erhältlich sind. Ein Kauf von Bitcoin-Bons ist auch ohne eingerichtetes Wallet möglich. Die ist erst notwendig, wenn Sie die Bons einlösen und in Coins umwandeln möchten.

Welche Gebühren entstehen beim Kauf von Bitcoins?

Wie beim Umtausch von Euro in die Währung Ihres Urlaubslandes fallen auch beim Kauf von Kryptowährungen Gebühren für den Dienstleister an. Der Tauschkurs wird vom Verkäufer festgelegt. In der Regel ist das der Marktpreis zuzüglich eines Aufschlages für den Service.
Hinzu kommt die Mining-Fee, eine Transaktionsgebühr, die für den Betrieb eines Kryptocoins notwendig ist. Der Miner eines Bitcoin-Netzwerks wird dann auch mit Bitcoins belohnt. Das Mining ist ein unverzichtbarer Teil des Gesamtprotokolls des Bitcoins. Wurde ein Block mit Transaktionen geschürft, wird er der Blockchain angehängt und garantiert so die Sicherheit des ganzen Netzwerkes.

Das Minen von Bitcoins wurde auf maximal 21 Millionen Coins begrenzt. Nach Erreichen dieser Höchstgrenze würde die Miner keine Entlohnung mehr für Ihre Arbeit erhalten. Das würde bedeuten, dass die Miner kein Interesse mehr daran hätten, Transaktionen zu bearbeiten und sowohl für die fortgeführte Existenz als auch die Sicherheit der Blockchain zu sorgen. Das war der Grund dafür, warum Satoshi Nakamoto Transaktionsgebühren eingeführte. Ziel war es, diese Gebühren niedriger als die traditioneller Banken zu halten. Allerdings war nicht beabsichtigt, Überweisungen kostenfrei zu stellen, nur weil es für den Transfer rein theoretisch betrachtet weder Banken noch Intermediäre braucht.

Erfolgt die Zahlung über eine Wallet, können Sie selbst festlegen, wie hoch die Transaktionsgebühr ist. Die Höhe der Transaktionsgebühr bestimmt das Tempo von Verschiebung und Mining der Transaktion in einen Block. Führen Sie eine Überweisung von geringer Priorität aus, können Sie eine niedrigere Gebühr festsetzen. Erfolgt der Kauf hingegen über eine Börse, wird die Mining Fee vom Dienstleister festgelegt und ist normalerweise auch nicht mehr korrigierbar.

Denken Sie daran, sich vor dem Umtausch oder Kauf in Coins vom Dienstleister unbedingt eine Liste aller Kosten, Gebühren sowie die Anzahl der zu erhaltenden Coins anzeigen zu lassen. Wird die Order abgeschlossen, wird der Kurs fix, zu dem Sie die Coins erworben haben. Abhängig von der Zahlungsart wird das Geld einen bis drei Tage später auf Ihrer Bitcoin-Adresse gutgeschrieben. Zwischenzeitliche Kursänderungen haben keine Wirkung auf die Auszahlung; die bei der Bestellung angezeigten Bitcoins werden Ihnen auch genau in dieser Höhe gutgeschrieben.

Was ist 1% Bitcoin?

Der Wert 1% Bitcoin entspricht einem hundertstel des Kurswerts von einem Bitcoin – also ein Prozent des aktuellen Bitcoin-Kurses. Nicht zu verwechseln ist 1% Bitcoin allerdings mit dem “Satoshi”. Dieser ist derzeit die kleinste Einheit der Bitcoin-Währung, die in der Blockchain verzeichnet ist. Es handelt sich um eine Hundertstel Million eines einzelnen Bitcoin (0,0000000001 BTC) – also viel weniger als 1% Bitcoin. Die Einheit wurde als kollektive Hommage an den ursprünglichen Schöpfer von Bitcoin, Satoshi Nakamoto, benannt. Der Satoshi drückt also einen ganz anderen Wert als 1% Bitcoin aus.

Alle Beträge in der Blockkette werden in Satoshi angegeben, bevor sie zur Anzeige gebracht werden. Der Quellcode verwendet Satoshi auch bei der Angabe einer Bitcoin-Menge. Bei der Anzeige eines extrem feinen Anteils einer Bitcoin, z.B. bei der Berechnung der Gebühr pro Byte, wird der Betrag in Satoshi aus Gründen der Lesbarkeit angezeigt. Die Verwendung von Prozentwerten, wie z.B. 1% Bitcoin wäre bei der Berechnung viel zu ungenau.

Obwohl das Satoshi der kleinste Betrag ist, der in der Blockchain aufgezeichnet werden kann, müssen Zahlungsanbieter möglicherweise sehr detaillierte Zahlungen leisten und werden daher manchmal auf Millisatoshi lauten, die einhundert Milliardstel eines einzelnen Bitcoin sind.

Wo kann ich mit Bitcoin bezahlen?

Die meisten Akzeptanzstellen weltweit hat die Kryptowährung Bitcoin. Trotzdem ist deren Annahme immer noch eher Ausnahme denn Regel. Alle Unternehmen, die Bitcoins akzeptieren, sind auf http://coinmap.org gelistet. Weitere Akzeptanzstellen finden Sie unter der Adresse https://www.giga.de/downloads/bitcoin/specials/hier-koennt-ihr-in-deutschland-mit-bitcoin-bezahlen-mit-liste/. Außerdem gibt es die Option, in Euro oder Dollar zu bezahlen und Kreditkarten mit Bitcoin-Guthaben zu hinterlegen.

Wie wird der Handel mit Bitcoins besteuert?

Der Bitcoin-Kauf ist laut Urteil des EuGH von der Umsatzsteuer befreit. Allerdings unterliegen Leistungen und Waren, die mit Bitcoins gekauft werden, der Umsatzsteuer ihres Landes genauso, als ob Sie mit Euro bezahlen.

Erzielen Sie als Privatperson durch Kryptowährungen Gewinne, sind darauf Abgaben fällig. Die Haltefrist von 12 Monaten besagt, dass Ihr Gewinn nicht steuerpflichtig ist, wenn Sie sich Ihre Coins nach Ablauf von 12 Monaten ab Kaufdatum in Euro auszahlen lassen. Allerdings müssen Sie dabei beachten, dass die Frist immer wieder aufs Neue beginnt, wenn Sie mit Ihren Coins traden (handeln) und diese in andere Kryptowährungen tauschen.

Kaufen Sie bei einem Händler mit einer Debitkarte ein, auf der Bitcoin-Guthaben hinterlegt ist, wird in Euro gezahlt. Das entspricht einer Auszahlung der Bitcoins in Euro und ist folglich ebenfalls steuerpflichtig; es sei denn, die Haltefrist wurde eingehalten und die Auszahlung ist erst ein Jahr nach dem Kauf dieser Tranche erfolgt. Im umgekehrten Fall können Verluste bei der Steuer geltend gemacht werden.

Tipp: Eine ausführliche Beratung durch ihren Steuerberater/Ihre Steuerberaterin schützt vor unangenehmen Überraschungen!

Unser Tipp: Um den Handel mit CFDs unter realen Bedingungen üben zu können, bietet Ihnen Plus500 ein kostenlosen Demo-Konto. Dort können Sie mit Spielgeld den Handel von CFDs unbegrenzt üben, bis Sie genug Erfahrung gesammelt haben, um mit echtem Geld handeln zu können.

Risikohinweis: CFD sind komplexe Instrumente und gehen wegen der Hebelwirkung mit dem hohen Risiko einher, schnell Geld zu verlieren. Verwenden Sie daher nur Gelder, deren Verlust Sie sich auch leisten können. Bis zu 76,4% der Kleinanlegerkonten verlieren Geld beim CFD-Handel mit Plus500. Sie sollten überlegen, ob Sie verstehen, wie CFDs funktionieren und ob Sie es sich leisten können, das hohe Risiko einzugehen, Ihr Geld zu verlieren. Lesen Sie dazu auch unseren Risikohinweis.